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... haben wir neulich eine auf unserer CD veröffentlichte Aufnahme entdeckt:

„Selig sind die Toten“
aus Hugo Distlers „Jahrkreis“ op. 5

Außerdem sind auf der CD weitere Chorwerke Distlers zu hören:

  • „Kleine Choralmotetten und Liedsätze“,
  • Motette op. 2 - „Herzlich lieb hab ich Dich, o Herr“,
  • weitere Sätze aus dem „Jahrkreis“ op. 5
  • und „Eine deutsche Choralmesse“ op. 3

Hugo Distler – Chorwerke (THOROFON - CTH 2551)

Einige Rezensionen der CD finden Sie weiter unten.

Presse aktuell

11. Oktober 2011 – Allgemeine Zeitung Uelzen

Glaubwürdig und mit Glanz
Abschluss des Projekts Elias: Mendelssohns Oratorium in voll besetzter St.-Marien-Kirche

Von Barbara Kaiser

Uelzen. Wohl selten hat man Erik Matz so extrem konzentriert und angespannt dirigieren sehen. Der Kantor hatte aber auch noch nie solch ein großes Ensemble zusammengebracht und zusammengeschweißt, um seine ehrgeizigen musikalischen Ziele verwirklichen zu können. Am Sonntag setzte die Aufführung des Elias-Oratoriums von Felix Mendelssohn-Bartholdy den Höhepunkt, den Schlusspunkt, den Paukenschlag unter ein Projekt, das sich über Wochen dem alttestamentarischen Propheten gewidmet hatte.
Die St.-Marien-Kantorei Uelzen, das Hugo-Distler-Ensemble Lüneburg, die Hamburger Camerata als instrumentaler Begleiter und die Solisten Jacqueline Treichler (Sopran), Elisabeth Graf (Alt), Andreas Post (Tenor), Stefan Adam (Bariton) sorgten dafür, dass man sich vokale Überwältigung souveräner nicht zu denken vermochte.

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Pressespiegel

5. April 2011 – Landeszeitung Lüneburg

Spirituelle Energie
„Die Passion der Apostel“ in St. Nicolai Lüneburg

hjr Lüneburg. Mächtig baut sich der Klang auf, eine monströse Woge. Die Orgel sorgt für Dissonanzen, das Saxophon entwirft ein Thema, heftig bewegt präsentiert es sich, ruhelos, angetrieben. Später kommen weitere Instrumentalisten hinzu, dann mischt sich der Chor ein, bis das Saxophon erneut einstimmt. „Die Passion der Apostel“ von Uwe Steinmetz schafft Atmosphäre, beschreibt Stimmungen, erzählt die anrührenden Geschichten der Nachfolger Jesu mit ihren persönlichen Leiden und beseelten Leidenschaften in zeitgenössischen, von Jazz bestimmten Klängen. Der Komponist nutzte die Bibel, addierte Texte bedeutender Theologen des 20. Jahrhunderts. In der sehr gut besuchten Nicolaikirche erlebte das Werk eine fesselnde Wiedergabe.

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Rezensionen

altHugo Distler (1908-1942) – Chorwerke
CD Thorofon (CTH 2551)
 

5. Oktober 2009 – CHOR und KONZERT (Heft 3/2009)

Die tragende Akustik der Lüneburger St.-Nicolai-Kirche bietet einen geeigneten Rahmen für die kirchenmusikalischen Kompositionen von Hugo Distler - bis auf op. 2 - aus dessen Lübecker Schaffenszeit. Der Raumklang vermag der rhythmischen Raffinesse dieser Werke die Schärfe zu nehmen und stellt sie gleichberechtigt neben die oft extremen melismatischen und harmonischen Ausreizungen des Textes. Eine große Vertrautheit des Chores im Umgang mit dem Werk seines Namensgebers bestätigt der erste Höreindruck sofort. Durch die Fähigkeit der selbstbewussten Führung aller einzelnen Stimmen wie auch deren Ausgewogenheit wird das Hören der Aufnahme zur Freude. Die durchgängige satte Klangtiefe des Chores bildet ein schönes Fundament, über dem sich die hohen Stimmen klangvoll entfalten können und den virtuosen Charakter der meisten Werke dadurch besonders fördern. Die enorme Bedeutung dieses Erneuerers der deutschen Kirchemnmusik hebt diese Aufnahme eindrucksvoll hervor.

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